BENEN-DIKEN-HOF®

BENEN-DIKEN-HOF® GALERIE

Ausstellung

Folkert Rasch
Bilder vom Meer

~

05.05. – 05.10.2022

Wir laden ein zur
VERNISSAGE
Folkert Rasch
Mittwoch . 04. Mai 2022 . 17:00 Uhr

Claas-Erik Johannsen, Gastgeber im BENEN-DIKEN-HOF, und der Galerist Christoph Langer werden die Besucher der Vernissage persönlich begrüßen.
Folkert Rasch wird persönlich anwesend sein und in sein Werk einführen.

DIE AUSSTELLUNG . Folkert Rasch . Bilder vom Meer

Montag – Freitag . 09:00 – 18:00 Uhr

Ab dem 5. Mai 2022 ist »Folkert Rasch« mit seiner Ausstellung „Bilder vom Meer“ bei uns zu Gast. Sie umfasst ca. 40 Exponate, die in den letzten Jahren 2021 – 2022 entstanden sind. Dieses Highlight des Sylter Kunstsommers wird bis zum 5. Oktober 2022 zu sehen sein. 

Die Ausstellung Folkert Rasch . Bilder vom Meer in der BENEN-DIKEN-HOF®  GALERIE wird vertreten durch

Galerie & Kunsthaus NOTTBOHM
Christoph Langer
Kurze Geismarstr. 31
37073 Göttingen
DEUTSCHLAND

+49 (05 51) 45 90 5
hallo@nottbohm.de.
www.galerie-nottbohm.de

 

Folkert Rasch ist kein reiner Vertreter des Realismus und auch nicht des Naturalismus, denn der Betrachter seiner Bilder erlebt keinerlei Bestätigung der vertrauten Zusammenhänge, wie sie die Objekte im Alltag haben. Betont werden vielmehr die Materialität und die Dinglichkeit. Häuser, Boote, Leuchttürme und Bäume treten in den Bildern „markanter“ auf als in den Landschaften, die wir aus eigener Anschauung kennen. Rasch macht sich das „Grundbedürfnis des Menschen zu ordnen“ in der Konstruktion seiner Bilderwelt zu eigen. Die Aufteilung im Bildraum erfolgt oft nach dem goldenen Schnitt. Kompositorisch wie konzeptionell zeigen seine Bilder eine strenge eigene Ordnung vor allem der ikonischen Momente. …Mich fasziniert die Linie De Chirico, Hopper, Hodler. Besonders De Chirico schlug mich mit seiner Forderung nach einer „neuen Astronomie der Dinge“ in den Bann. (…) Die von mir gewählten Bildgegenstände sind mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen verbunden, doch geht es mir in meiner Malerei immer auch um das Exemplarische, z. B. um das Nahe und Ferne, um das Konstruierte und das Gewachsene, um die Behausung und das Unbehauste der Natur, um das einfache Dasein der Dinge und ihr geheimnisvolles Sosein, ihre physische Körperlichkeit und ihren metaphysischen Gehalt (…).
Gespräch zwischen Folkert Rasch und Pastor Erich Witschke

 

Zum Künstler Folkert Rasch
Im Jahr 1961 wird Folkert Rasch in Wilhelmshaven geboren. 1984 beginnt er sein Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, bei den Professoren Lienhard von Monkiewitsch und Hermann Albert. 1990 wird er zum Meisterschüler von Professor Albert ernannt und beginnt seine künstlerische Tätigkeit in Hamburg. Seit 1992 lebt und arbeitet Folkert Rasch in Köln.

Folkert Rasch malt zarte Gemälde auf Leinwand und Holz. Seine Bilder von Strand und Meer leben durch sensible Überlagerungen von Farben
und Strukturen.

Quelle . www.folkert-rasch.de

 

FOLKERT RASCH . Am Meer

Die Ideenwelt von Folkert Rasch konzentriert sich auf Landschaftsräume, Untiefen und Motive vom Meer. Die gemalte Welt des Künstlers gerät zur Hommage an die Proportion des Goldenen Schnitts und die „Ferne Nähe“ von Landschaften und Tiefenraum .
Angenehme Weite und luftflirrende Augentäuschung einerseits und zugleich auch andererseits Wiederhall von der ewigen Suche des Menschen nach Ruhe und Orten, die Ewigkeit atmen. Ein wichtiges Zitat für den Perfektionisten und Maler Folkert Rasch ist eines von Rimbaud:
„Die Ewigkeit, sie findet sich dort, wo sich die Sonne mit dem Meer vereint.“

Seit  über zwanzig Jahren beschäftigt sich der Maler Folkert Rasch mit dem Motiv Seelandschaften, hauptsächlich inspiriert von seinen jährlichen Exkursionen auf Sylt. In seinen Werken werden diese  Darstellungen im wörtlichen Sinne zu „Sehlandschaften“. Nein, nicht als Dokumentation, die Erde und Himmel und was es alles so zwischen diesen Dimensionen gibt auflistet, eher im Sinne eines Zaubergriffes, der vermeintlich Bekanntes völlig neu vorstellt. Fast wie ein Sog funktionieren die Meeresbilder, man läuft unwillkürlich zum Horizont und verirrt sich im positivsten Sinne des Wortes in der Magie der Ferne. Man vergisst für einen kurzen Moment das Hier und Jetzt und erlebt die Bilder völlig individuell, aber immer in Anknüpfung an höchst private Assoziationsketten, an die diese Welt andockt. Lichtdurchflutete Morgenlandschaften oder Wasserspiegelungen des Sommerhimmels, stets schwingt ein Stück der vielen  eigenen Erlebnisse und Assoziationen zum Themenfeld Meer mit, bei dem einen Kindheitserinnerungen und bei dem anderen eine philosophische Sinnfrage.

In der Sicht des Äußeren das Innere erleben, damit wird auch die Unmittelbarkeit der nahezu unerschöpflichen Aspekte der Meereslandschaften erkennbar. Auf den ersten Blick wirken diese Schilderungen wie transparente Naturschauspiel auf den zweiten bieten sie eine Projektionsfläche für Sehnsüchte und gedankliche Reisen und genau in dieser Funktion geben diese Bilder Rätsel auf und lassen den eigenen Standpunkt im Hier und Jetzt als sehr relativ erscheinen. Die Sinnfragen und sinnlichen Spaziergänge sind immanent an die Thematik Seelandschaft geknüpft, von der deutschen Romantik bis heute hat sich nichts an der Fragilität der menschlichen Existenz geändert und auch nicht an der daraus resultierenden Suche nach Verortung der eigenen Existenz. Dennoch sind diese Bilder auch gleichzeitig einfach perfektes malerisches Handwerk:

Botschaften, die aus Licht und kraftvoller Klarheit montiert sind, die erst aus ganzen  Bedeutungsgruppen herausgelöst wurden, um dann einen Kosmos zu bilden, der die Frequenz und die Rhythmisierung dieser Seemotive  aufnimmt .

Fast denkt man, jedes neue Motiv aus diesem Themenkreis subsummiert die vielen erlebten Szenen am Meer, die der Künstler in seinen Schleusen der Erinnerung aufbewahrt, aber genau dieses ist nicht Erklärung für die Magie seiner Bildwelten. Erst der sehr eigenwillige Blickwinkel dieses Malers hat das Gesehene zu einem idealisierten Motiv gemacht, verzaubert und als positive Utopie umgestaltet – nein es ist keine Realität.

Diese Bilder sind Verdichtungen und zugleich Dokumentationen von Streifzügen eines Jägers, der seine Arbeiten als Gegenbild zur Wirklichkeit betrachtet und Sehnsuchtsbilder komponiert. Sie sind mit einer extremen Direktheit und zugleich mit paradiesischen Untertönen gewebt worden und diese Eigenart der persönlichen Zielsetzung  Folkert Raschs ist die Grundlage für die Faszination die ihnen zu eigen ist.

Das Besondere an den Seelandschaften ist zugleich auch das Besondere an den Bildern Folkert Raschs, die Vielseitigkeit und die extreme Verdichtung von Energien auf engstem Raum.  Wann haben sie zuletzt Bilder gesehen, die Ewigkeit atmen?

Ute Kaldune . Kunsthistorikerin

Zeitraum

05.05. – 05.10.2022

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